Bewegungsorientierte Rehabilitation
Die Bewegungsorientierte Rehabilitation unterstützt auf dem Hintergrund eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes die physische und psychische Stabilisierung der krebskranken Kinder und Jugendlichen.
Darüber hinaus soll sie die Toleranz gegenüber therapiebedingten Nebenwirkungen erhöhen. Dafür werden modifizierte, an Bedürfnissen und Entwicklungsstufen der Kinder und Jugendlichen angepasste bewegungsorientierte Interventionsformen ausgewählt,
die aus dem umfangreichen Repertoire von Sport-, Spiel- und Bewegungsangeboten, Übungen aus dem Bereich der Psychomotorik und Programmen zur allgemeinen Lebenssteigerung entnommen sind.
Ergänzend dazu werden Übungen zum Erlernen und Verbessern von sozialer Interaktion (z.B. Teamaufgaben, Vertrauensübungen), Methoden zur Auseinandersetzung mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen (z.B. über erlebnispädagogische Elemente wie Klettern) und verschiedene Verfahren zur Entspannung (z.B. autogenes Training für Kinder) angeboten.
In einem interdisziplinären Behandlungsansatz sollen die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf das Immunsystem, das Herzkreislaufsystem, die Psyche und den Knochenstoffwechsel erforscht werden. Es wird erwartet, mit diesem Konzept ganz neue Erkenntnisse im Umgang und der Behandlung von Komplikationen der Krebstherapie zu erhalten.
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