Angebote und Projekte im psychosozialen Bereich

  • Beratung und Betreuung von betroffenen Familien
  • Regelmäßige Besuche auf der Station, um Kontakte zu den betroffenen Familien herzustellen
  • Einzelgespräche und Hausbesuche im Bedarfsfall und nach Vereinbarung
  • Wöchentliches Elterncafe als Gesprächsmöglichkeit für die Eltern, die ihre Kinder auf der Station betreuen
  • Vermittler und Sprachrohr der betroffenen Eltern gegenüber dem Ärzteteam und dem Pflegepersonal auf der Station
  • Angebot einer breiten Auswahl an Infomaterialien (Broschüren, Videos) und Fachliteratur zu verschiedensten Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten
  • Finanzielle Unterstützung von Familien in sozialen Härtefällen
  • Unterstützung von sozial schwachen Familien bei Behördengängen
  • Angebot von Familienfreizeiten und Freizeiten für verwaiste Eltern und Geschwisterfreizeiten
  • Bereitstellung einer Elternwohnung in Kliniknähe


Alle Projekte des psychosozialen Bereiches sollen ein breit gefächertes Angebot für die betroffenen Familien bieten. Dies ermöglicht es uns, Probleme vielschichtigster Art rechtzeitig zu erfassen, um den Familien Lösungen anzubieten oder sie an professionelle Hilfseinrichtungen weiterleiten zu können.

Familienorientierte Ferienfreizeiten werden einmal im Jahr all jenen Familien angeboten, deren Kind die Behandlung auf der Kinderkrebsstation beendet hat.
Beide Elternteile, sowie das erkrankte Kind und die Geschwister können für eine Woche Urlaub machen. Begleitet werden sie von Mitarbeitern der „Elternhilfe“, die auch das Rahmenprogramm während der Freizeit weitestgehend gestalten.
Die Finanzierung der Freizeit erfolgt durch die „Elternhilfe“.
Ziel dieser Freizeiten ist neben der Erholung, dass die Familien lernen, nach monatelanger Trennung auf Grund des Krankenhausaufenthaltes wieder als Ganzes zu funktionieren und in den normalen Alltag überzugehen.

Wochenendfreizeiten für verwaiste Familien werden einmal jährlich Familien angeboten, deren Kind an einer Krebserkrankung verstorben ist.
Die Familien werden von Mitarbeitern der „Elternhilfe“ und von Psychologen oder Seelsorgern, die auch auf der Station tätig sind, begleitet. Neben verschiedenen Freizeitangeboten für die ganze Familie werden speziell für die Eltern auch Gesprächs- und Entspannungsmöglichkeiten angeboten, die helfen sollen, den Verlust des Kindes zu verarbeiten.

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