Tageswanderung mit Schneeschuhen, Floßbau und Paddeltour, Kochen über dem Lagerfeuer oder Baden im „Kanibalenbad“ – Im Rahmen erlebnisorientierter Wochenend- und Ferienfreizeiten werden Geschwister krebskranker Kinder hier in Leipzig bereits seit drei Jahren betreut.
Die schwere Erkrankung eines Kindes an Krebs wirkt sich auf die gesamte Familie aus und stellt oft eine kaum zu bewältigende Belastung dar. Verständlicherweise rückt das kranke Kind in den Vordergrund. Die Geschwisterkinder aber geraten leicht aus dem Blickfeld und zur Trennung von Bruder oder Schwester kommt für sie auch eine zeitweilige Trennung von einem Elternteil, der das kranke Kind auf der Station betreut. Der andere Elternteil ist in der Regel vollauf damit beschäftigt, die finanzielle Existenz der Familie zu sichern. Folglich sind die Geschwister oft auf sich allein gestellt und haben keinen Ansprechpartner für Fragen und Probleme.
Hier setzt das Geschwisterprojekt der Elternhilfe an, mit dem Ziel, die betroffenen Kinder zusammen zu bringen. Sie sollen erfahren, dass sie mit ihren Sorgen, Gefühlen und Ängsten nicht allein sind und bei der aktiven Auseinandersetzung mit ihren Problemen Unterstützung erhalten.
Regelmäßige Geschwistertreffen und erlebnispädagogische Ferienfreizeiten helfen dabei, neue Handlungsalternativen im Umgang mit Belastungs- und Grenzsituationen zu erarbeiten. Darüber hinaus entstehen viele enge Freundschaften.
Die „Elternhilfe“ finanziert dieses in Deutschland bisher einzigartige Projekt, das sich zu einer festen Größe etabliert hat. Um die weitere Durchführung dieses Projektes sicherstellen zu können, ist die „Elternhilfe“ auf Spenden angewiesen.
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