Die Anfänge

Bereits im Jahr 1988 schloss sich in Leipzig eine kleine Gruppe von betroffenen Eltern zusammen, die alle ein an Krebs erkranktes Kind hatten oder ein Kind, welches aufgrund dieser bösartigen Erkrankung verstorben war.

Mit ihrem Zusammenschluss hatte es sich diese Gruppe zur Aufgabe gemacht, in Gesprächen gegenseitig Halt zugeben, Probleme aufzufangen und neu hinzukommenden Eltern Wege und Möglichkeiten für den Umgang mit dieser neuen Situation aufzuzeigen.

Im Juni 1990 wurde aus der kleinen Elterngruppe ein Verein gegründet.
Das war eine enorme Aufgabe für alle Beteiligten, die von vielen ungeklärten Fragen begleitet wurde: Wie arbeitet ein Verein, wie gestaltet man eine Satzung, was sind Ziele und Aufgaben, wer können eventuelle Partner sein und woher bekommt man die nötigen finanziellen Mittel?

Das Startkapital erhielt der Verein aus einer spektakulären Umtauschaktion: Nach einem Aufruf wurden in einem symbolischen Sparstrumpf die letzten „DDR-Kleingelder“ in Leipzig gesammelt. Diese wurden dann später in die neue Währung umgetauscht und bildeten schließlich die erste finanzielle Grundlage für die Arbeit des Vereins.


Anliegen und Ziele

In Deutschland erkranken jährlich ca. 2000 Kinder an Krebs. Die Heilungschancen sind in den letzen Jahren um ein mehrfaches gestiegen und auch in der Betreuung der Patienten und ihren Familien wurden große Fortschritte gemacht.

Die Elternhilfe versteht sich bis heute als Berater, Sprachrohr und Anwalt der jungen Patienten und deren Familien sowohl im Bereich der Klinik als auch bei der Lobbyarbeit in der Öffentlichkeit z. B. gegenüber verschiedenen Versicherungsträgern.

Zu den anfänglich kleinen Aufgaben und Zielen sind große und dauerhaft etablierte Projekte hinzugekommen. Die Strukturen sind professionalisiert und die Öffentlichkeitsarbeit ist ausgebaut worden. Besonders die psychosoziale Betreuung konnte in den letzten Jahren erheblich verbessert werden.

Dank der engagierten und weitestgehend ehrenamtlichen Tätigkeit der Mitglieder sowie den Mitarbeitern des psychosozialen Teams ist die „Elternhilfe“ mittlerweile zu einem unverzichtbaren Bindeglied zwischen professionellen Helfern auf der Station und den betroffenen Familien geworden.

Unser Vorstand

Unser Vorstand



Evelyn Eichholz
Schatzmeisterin / seit 2008 im Vorstand
Eike Schwieger Stellvertretender Vorstandsvorsitzender / seit 1994 im Vorstand
Marianne Buttstädt Vorstandsvorsitzende / seit 2008 im Vorstand
Mike Kretzschmar seit 2010 im Vorstand
Heike Reetz Schriftführerin / seit 2004 im Vorstand

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